Arthrose-Prävention – je früher, desto besser

Arthrose gehört zu einer der am häufigsten auftretenden Beschwerden im Alter. Neben den Hüftgelenken sind vor allem die Knie von Knorpelschwund, wie Arthrose im Volksmund genannt wird, betroffen.

Mögliche Ursachen für Arthrose sind dabei vielfältig. Sie reichen von Stress, wenig oder einseitiger Bewegung bis hin zu Verletzungen, die selbst lange, nachdem das eigentliche Trauma ausgeheilt ist, noch negative Auswirkungen auf den gesamten Körper haben können. Dazu schleichen sich im Erwachsenenalter viele Verhaltensmuster ein, die Langzeitfolgen für Gelenke und Körper mit sich bringen können. Sei es nun das viele Sitzen im Büro, der „Schulter-Kopf-Klemmgriff“ während des Telefonierens oder das Übereinanderschlagen der Beine. Infolgedessen können sich Wirbel verschieben, eine dadurch eingenommene Schonhaltung führt möglicherweise zu falschen oder ungesunden Bewegungsmustern. Daraus wiederum resultiert eine ungleiche Belastung einzelner Körperpartien, wodurch die Entstehung von Arthrose oder ihr Fortschreiten begünstigt werden kann.

Je länger solche Fehlhaltungen bestehen, desto stärker wirken sie sich auf den Köper aus. Im Umkehrschluss bedeutet das: Je früher Fehlhaltungen erkannt und z.B. durch chiropraktische Behandlungen korrigiert werden, desto besser ist die Basis für ein gesundes Leben – und eben auch gesunde Knie. Die richtige Haltung ab dem frühesten Kindesalter kann den Grundstein für die Gesundheit von Gelenken und Körper legen.

Mehr zum Thema Arthrose und was Betroffenen helfen kann, in diesem Artikel: merkur.de/auch-wenn-es-wehtut-bei-arthrose-ist-bewegung-wichtig

 

Freizeitausgleich als Gesundheitsvorsorge schon im Kindesalter

Sobald Kinder laufen können, sind sie in der Regel nicht mehr zu bremsen. Wenn sie den Raum und die Zeit haben, verbringen sie den Großteil ihres Tages in Bewegung. Mit der Einschulung wird dieser natürliche Bewegungsdrang gebremst und viele Kinder werden mehr und mehr zum Sitzwesen. Sport und Bewegung sind jedoch sowohl für ihre Gesundheit als auch für den Ausgleich zum Schulalltag besonders wichtig.

Lange Schultage und anschließende Hausaufgaben legen einen Großteil des Tagesablaufs fest. Umso wichtiger ist es, den eigenen Nachwuchs zu animieren, sich in der verbleibenden Freizeit zu bewegen. Dabei lautet die Prämisse: Bewegung soll Spaß machen. Daher sollten Kinder die Möglichkeit haben, ihre Sportart selbst zu wählen. Ein Kind, dass sich bevormundet fühlt, wird Sport und Bewegung eher als seine Pflicht ansehen oder sogar als etwas Negatives wahrnehmen. Auch ein Gruppengefühl kann sich positiv auf die Einstellung zum Sport auswirken. Neben der Freude an Bewegung, schließen Kinder schnell Freundschaften in Teams und steigern durch den Mannschaftsgeist zusätzlich ihre Sozialkompetenz.

Unter dem Motto „Kids in Action“ konnten Kinder in eine Vielzahl von Sportarten reinschnuppern. Hier einfach mal reinlesen: rp-online.de/kinder-sollen-in-bewegung-bleiben