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Amerikanische Chiropraktik und Trinken

Während Durst im Sommer praktisch unser ständiger Begleiter ist, fällt uns ausreichendes Trinken im Winter häufig schwerer. Dabei ist trinken in der kalten Jahreszeit genauso wichtig wie bei 30° im Juli. Unser gesamter Organismus – alle Organe, jede Zelle und vor allem das Gehirn – ist abhängig von einer ausreichenden Flüssigkeitsversorgung.

Amerikanische Chiropraktik und erholsamer Schlaf

Schlaf gut! Leichter gesagt als getan. Umfragen zufolge schläft nicht einmal die Hälfte der Deutschen die als optimale Schlafdauer pro Nacht angedachten sieben bis acht Stunden. Bei dieser Schlafdauer handelt es sich zwar auch nur um einen Richtwert, da der tatsächliche Bedarf sehr unterschiedlich ist, trotzdem werden wohl die wenigsten sagen, dass sie mit den knapp sechs Stunden, die sie sich pro Nacht gönnen, wirklich ausgeruht und erholt aufwachen.

Chiropraktik und Psyche

In der Praxis sind wir immer wieder erstaunt darüber, wie viele unserer Patienten bei der Erstanamnese Stress oder sogar Depressionen als Grund für ihren Besuch bei uns angeben. Das zeigt: Psychisches Wohlbefinden ist nicht umsonst aus chiropraktischer Sicht eine Säule der Gesundheit.

Chiropraktik und Bewegung

Wenn dein Heimatdorf zum Laufen aufruft, ist meine Teilnahme als passionierte Freizeitläufer natürlich Ehrensache! Gut, ich war nicht perfekt im Training, aber meine Sonntagsrunde um die Alster mach ich bei gutem Wetter schon regelmäßig. „Also alles ganz entspannt“ – diese Einstellung war mein erster Fehler …

Chiropraktik und Trinken

Von Luft und Liebe allein kann der Mensch nicht leben. Allerdings können wir es relativ lange ohne Essen aushalten – nämlich bis zu drei Wochen. Beim Trinken hingegen sieht das Ganze anders aus: Gerade mal 3 – 4 Tage schafft es unser Körper, ohne Flüssigkeitszufuhr auszukommen. Kein Wunder eigentlich, denn der menschliche Körper besteht zu ca. 60 Prozent aus Wasser und praktisch alle Prozesse sind von unserer Hydrierung abhängig.

Chiropraktik und Schlaf

„Ich kann nicht schlafen!“ – „Ich auch nicht …“Studien zufolge leiden etwa 35 Prozent der deutschen Bevölkerung unter Schlafstörungen. Probleme beim Ein- oder Durchschlafen sind dabei weit verbreitet.

Chiropraktik und Psyche

„Lach doch mal!“ – Jeder hat diesen Satz bestimmt schon mal gesagt oder auch von anderen gehört. Gebracht hat diese Aussage – außer einem kurzen Zucken der Mundwinkel oder einem Augenrollen – aber mit Sicherheit noch niemandem etwas. Es braucht schon ein wenig mehr Input an unser Nervensystem als die Aufforderung zu lachen, damit wir uns tatsächlich besser fühlen können.

Chiropraktik und Bewegung

Insbesondere gibt es drei Formen der Bewegung, die vielen Forschern zufolge besonders positive Auswirkungen auf Gehirn unser Nervensystem haben: Krafttraining, Gleichgewichtstraining und Gehen. Dabei profitiert unser Nervensystem unterschiedlich von diesen Bewegungsformen.

Nervenstark im Alltag – wie Sie Ihr vegetatives Nervensystem unterstützen können

Obwohl das vegetative Nervensystem für unwillkürliche Abläufe im Körper verantwortlich ist, lässt es sich gezielt stärken und unterstützen. Im Unterschied zum somatischen Nervensystem, über das gezielte Bewegungsabläufe umgesetzt werden, wird unser vegetatives Nervensystem stark durch die Psyche beeinflusst. Viele Millionen Nervenzellen sind beim Fühlen, Denken und Kommunizieren im Einsatz. Während das somatische Nervensystem vor allem durch häufiges Wiederholen von Bewegungsabläufen gefördert wird und zur sportlichen Leistungssteigerung beiträgt, freuen sich die Zellen des vegetativen Nervensystems, wenn sie etwas Ruhe bekommen.

Sympathikus und Parasympathikus sind die Gegenspieler im vegetativen Nervensystem. Ersterer wird aktiv, wenn hoher Kraft- oder Konzentrationsaufwand vom Körper gefordert ist. Letzterer wiederum dient der Erholung von Psyche und Körper. Angepasst an den individuellen Tagesrhythmus arbeiten die beiden im Wechsel. In der Regel bedeutet das: Tagsüber wird Energie zur Verfügung gestellt und nachts erholt sich der Körper wieder. Ein gesundes Nervensystem kann auch mit kurzzeitigen Veränderungen oder Überforderungen gut umgehen. Einmal richtig aufgestellt steckt es eine durchgemachte Nacht oder einen Jetlag locker weg. Liegt allerdings erstmal eine Schädigung vor, beispielsweise durch dauerhafte Überanstrengungen, dauert die vollständige Regeneration sehr lange. Wer im Schichtdienst tätig ist, stellt sein vegetatives Nervensystem damit vor besondere Anforderungen.

Körper und Seele im Einklang

Neben ausreichendem und regelmäßigem Schlaf beeinflussen auch noch weitere Faktoren die Gesundheit des vegetativen Nervensystems. So kann unser Gehirn mit einer ausgewogenen Ernährung richtig arbeiten. Essenzielle Nährstoffe zu Stärkung liefern vor allem Hülsenfrüchte, Vollkorn, Obst und Gemüse sowie Fisch oder helles Fleisch, wie z.B. Pute. Mehrere kleine Mahlzeiten unterstützen die Funktionen des vegetativen Nervensystems dabei besser als wenige große. Auch Vitamin B beeinflusst die Nerventätigkeit. Um Mangelerscheinungen vorzubeugen, eignen sich Vollkornprodukte und Kartoffeln. Darüber hinaus sind Magnesium und Kalzium wichtig für die Übertragung von Nervenimpulsen. Blattspinat, Sonnenblumenkerne und Milchprodukte sind hierfür geeignete Lieferanten. Diese Inhaltstoffe finden sich natürlich auch in Nahrungsergänzungsmitteln, aber wie der Name schon sagt, sollten sie lediglich eine ausgewogene Ernährung ergänzen und sind keinesfalls ein vollwertiger Ersatz für frische Lebensmittel. Ausreichende tägliche Bewegung hält das ganze System in Schwung und versorgt die Nervenzellen mit Sauerstoff. Im Ausgleich kann auch gezieltes Entspannen die Nerventätigkeit unterstützen. Während Baldrian oder Melisse der Beruhigung dienen, wird Johanniskraut oft gegen schlechte Laune und Verstimmungen eingesetzt. Starke Nerven sorgen wortwörtlich für mehr Ausgeglichenheit. Zur Entspannung können auch Erholungsbäder beitragen – diese sind wahre Wundermittel für leere Akkus.

Um die besten Voraussetzungen für ein gesundes vegetatives Nervensystem zu schaffen achten Sie darauf, dass Körper und Seele in Einklang miteinander sind und tun Sie sich entlang dieser Tipps immer mal wieder was Gutes. Falls Sie denken, dass bereits eine Störung vorliegt, kann der Chiropraktiker helfen. Wenden Sie sich bei Fragen gerne direkt an uns.

Chiropraktik kennt kein zu früh

Häufig bringen Eltern ihre Babys und Kleinkinder in unsere Praxis – einfach, weil sie nicht mehr weiter wissen. Ihre Babys schreien nahezu unaufhörlich, sind zappelig und unruhig oder haben z.B. einen sichtbaren Kopfschiefstand. In den meisten Fällen haben sie bereits einen wahren Ärztemarathon hinter sich und sind völlig erschöpft. Umso schöner ist es zu sehen, wie schnell die Symptome bei vielen dieser Kinder bereits nach nur wenigen chiropraktischen Sitzungen in unserer Praxis abklingen.

Stress für Eltern und Kind

Nach neun Monaten, zusammengerollt auf engem Raum, bedeutet eine Geburt für das Kind mindestens ebenso viel Stress wie für die werdenden Eltern. Abgesehen von den äußeren Gegebenheiten, wie Temperatur und Licht, die sich radikal verändern, wird der Körper des Babys häufig durch Fremdeinwirkungen, z.B. das Verwenden einer Saugglocke oder eine Zugbewegung der Hebamme, zum ersten Mal überhaupt in eine aufrechte Position gebracht. Dabei wird die obere Halswirbelsäule oft stark überstreckt, was zu Verschiebungen einzelner Wirbel führen kann. Durch diese Fehstellungen (Subluxationen) entsteht Druck auf die an der Wirbelsäule austretenden Nerven, sodass weitreichenden Störungen des Nervensystems entstehen können. Je früher solche Subluxationen daher entdeckt und behandelt werden, desto besser lassen sich mögliche negative Einflüsse auf die Entwicklung des Kindes vermeiden.

Entscheidende Entwicklungsphasen

Besonders in den ersten Lebensjahren macht das Nervensystem signifikante Veränderungen durch. Allerdings beginnt die Entwicklung schon beim Embryo im Mutterleib. Bis zum Ende der achten Schwangerschaftswoche sind Gehirn und Rückenmark fast vollständig angelegt. Später, im Säuglingsalter, sind zwar die Mehrheit der Neuronen im Gehirn schon ausbildet, sein Gewicht liegt aber gerade bei einem Viertel von dem, was es eines Tages wiegen wird. Denn Gewichts- und Größenzunahme des Hirns sind auf die Zunahme von Verbindungen zwischen den Nervenzellen zurückzuführen, die vor allem im Verlauf der ersten Lebensjahre entstehen. Auch die Form der Wirbelsäule verändert sich von der C-Form des Embryos zur Doppel-S-Form des aufrecht gehenden Erwachsenen. Beginn der Veränderung ist das Heben des Kopfes mit ca. vier Monaten. Vom Kopf Richtung Becken wird die Wirbelsäule aufgerichtet, was schließlich darin mündet, dass ein Kind in der Lage ist, zu stehen und zu gehen.

Im Alter von zwei Jahren haben die meisten Nervenfasern schließlich ihre endgültige Dicke erreicht. Kinder sind nun in der Lage, immer vielfältigere Bewegungsmuster umzusetzen. In dieser Zeit entsteht ein hochkomplexes neuronales Netz. Übrigens: Kleinkinder besitzen mit drei Jahren doppelt so viele Synapsen wie Erwachsene. Diese große Synapsenzahl zeigt, wie enorm lern- und anpassungsfähig Menschen in dieser Phase sind. Ab dem 10. Lebensjahr ist diese Entwicklung rückläufig. Das heißt: Was ein Kind bis zu diesem Zeitpunkt gelernt und erfahren hat, nimmt maßgeblich Einfluss auf die Struktur des Gehirns. In der nächsten Entwicklungsstufe wird das Gehirn optimiert. Das bedeutet, dass nur Nervenverbindungen erhalten bleiben, die häufig genutzt werden, während die übrigen verschwinden. Art und Anzahl der Synapsen sind also abhängig von den erlernten Fähigkeiten. Im weiteren Verlauf des Lebens kann die fertig ausgebaute Struktur des Gehirns nur noch in engen Grenzen umprogrammiert werden. Sterben im Alterungsprozesse oder krankheitsbedingt Nervenzellen ab, ist das Hirn in der Lage, Aufgaben an andere Bereiche zu dirigieren und so den Verlust auszugleichen – Gehirn und Nervensystem sind so bis ins Alter flexibel.

Bei diesen vielen Veränderungen und lebenswichtigen Prozessen, die der Körper eines Kindes in kürzester Zeit durchläuft, wird deutlich, wie wichtig reibungslose Abläufe im Nervensystem sind. In dieser Zeit wird nicht nur der Grundstein für die weiterführende Entwicklung, sondern auch die Gesundheit des Kindes gelegt. Daher begleiten wir unsere Patienten am liebsten von Geburt an. Sprechen Sie uns dazu gerne an.