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Ganzheitliche Gesundheit entsteht aus Einheit

Körper und Seele sind eng miteinander verbunden. Daher kann ganzheitliche Gesundheit nur erreicht werden, oder erhalten bleiben, wenn die beiden sich im Einklang miteinander befinden. In unserer Praxis haben wir aus diesem Grund sechs Säulen der Gesundheit definiert. Sie dienen gleichermaßen als Basis und Schaltstellen ganzheitlicher Gesundheit – dazu zählt auch Ihr psychisches Wohlbefinden. Mit Hilfe der Amerikanischen Chiropraktik unterstützen wir Sie dabei, Körper und Seele bestmöglich aufzustellen.

Wechselspiel der Symptome

Körperliche Beschwerden, wie z.B. Schmerzen, äußern sich häufig auch in psychischen Problemen. Durch anhaltende Einschränkungen im Alltag, wie sie bspw. durch Rückenleiden verursacht werden können, kommt es bei Betroffenen oft zu depressiven Verstimmungen. Umgekehrt kann auch physische Gesundheit stark durch die mentale Verfassung beeinflusst werden. Von Depressionen oder Burnout betroffene Patienten leiden in der Regel unter Antrieblosigkeit und Schlafmangel, sie bewegen sich zu wenig oder ernähren sich falsch, was wiederum andere gesundheitliche Probleme nach sich zieht. Besonders in der lichtarmen und kalten Jahreshälfte treten diese Symptome vermehrt auf und betreffen einen hohen Anteil der Bevölkerung – Tendenz steigend.

Amerikanische Chiropraktik wird im Volksmund noch immer rein mit Schmerzbehandlung assoziiert. Sie wird zwar vermehrt in diesem Bereich eingesetzt, darüber hinaus findet sie jedoch auch bei vielen anderen Problemen Anwendung. Im Grunde geht die Lehre davon aus, dass Störungen am zentralen Nervensystem für eine Vielzahl von Beschwerden sowohl psychischer als auch physischer Natur verantwortlich sind. Hintergrund: Unser Nervensystem ist ein hochkomplexes neuronales Netz, das den gesamten Körper durchzieht. Millionen von Informationen werden darin ununterbrochen zwischen den einzelnen Nervenzellen und dem Gehirn hin- und hergegeben. Dadurch werden nachweislich alle Prozesse im Körper gesteuert. Folglich können fehlerhafte Übertragungen von Befehlen und Informationen sowohl zu körperlichen als auch mentalen Problemen führen. Ursachen für einen gestörten Informationsfluss im Körper sind sehr vielfältig. Chiropraktiker gehen davon aus, dass Subluxationen – Nervenblockaden durch z.B. Wirbelverschiebungen – den Auslöser für fehlerhafte Informationsübertragung bilden.

Dabei ist das Entstehen einer Subluxation nicht notwendigerweise äußeren Einflüssen, wie bspw. einem Trauma in Folge eines Unfalls, zuzuschreiben. Auch Stress und Sorgen sowie übermäßiger Konsum von Genussmitteln können das Auftreten von Subluxationen zur Folge haben. Mit Hilfe der Chiropraktik ist es möglich, diese aufzulösen und so die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren und die ungestörte Weitergabe von Informationen wiederherzustellen. Besondere Aufmerksamkeit kommt in diesem Zusammenhang der Wirbelsäule zu. Durch sie verläuft ein Großteil des Nervensystems, sodass sich Ursachen für Beschwerden häufig hier finden lassen. Gerade dem oberen Teil der Halswirbelsäule schreiben Chiropraktiker z.B. großen Einfluss auf unseren Gemütszustand zu. Bei depressiven Verstimmungen oder Symptomen eines Burnouts z.B. setzen Chiropraktiker u.a. auf die Justierung des C1-Wirbels, dem obersten Halswirbel.

Trotzdem ist der Körper grundsätzlich als Einheit zu sehen. Daher betrachten wir alle Säulen der Gesundheit als gleichwertig und schenken ihnen bei der Erstellung eines Behandlungskonzepts die gleiche Beachtung – denn: Ganzheitliche Gesundheit kann nur erreicht werden, wenn sich Körper und Seele im Einklang befinden.

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Herbstdepression – wenn die Stimmung fällt wie Blätter von den Bäumen

Schwer liegt der Nebel nun morgens zwischen den Häuserreihen, vor acht Uhr wird es nicht richtig hell und die Bäume trennen sich von ihrem Blätterkleid. Während für die einen damit die schönste Zeit des Jahres beginnt, mit romantischen Spaziergängen im Laub, Kürbisschnitzen und nachmittäglichen Teerunden, fordert die Saison bei vielen anderen ihren Tribut. Sie erleben ein Stimmungstief und verfallen in Lethargie. Für alle Betroffenen geben wir hier nützliche Tipps, um gut gelaunt und fit durch den Herbst zu kommen.

Herbstdepression oder auch saisonal abhängige Depression, kurz SAD genannt, ist ein seit 1987 anerkanntes Phänomen. Sie beginnt regelmäßig im Herbst/Winter und verschwindet mit dem Frühling ebenso schnell, wie sie aufgetaucht ist. Jeder vierte Deutsche klagt über Symptome, die SAD zugeschrieben werden – Tendenz steigend. Unter anderem gehören Antriebslosigkeit, erhöhtes Schlafbedürfnis, gesteigertes Verlangen nach Kohlenhydraten und Süßem sowie eine allgemein gedrückte Stimmung dazu. Dabei leiden viermal mehr Frauen als Männer unter depressiven Verstimmungen. In der Regel treten die Beschwerden erstmals in den Zwanzigern auf und verstärken sich mit steigendem Lebensalter. Dafür verantwortlich gemacht werden vor allem zwei Faktoren. Zum einen die verminderte Ausschüttung von Serotonin durch die lichtarme Jahreszeit und zum anderen vermuten Wissenschaftler einen Zusammenhang mit der Entwicklungsgeschichte des Menschen. Sie sprechen von der Vorbereitung auf den Winterschlaf. Fallende Temperaturen und kürzere Tageslichtperioden suggerieren dem Körper, es sei an der Zeit, den Winterschlaf einzuleiten – nur dass der Winterschlaf eben niemals eintritt. Für diesen Befehl im Gehirn ist die Zirbeldrüse verantwortlich. Da weniger Licht auf die Netzhaut fällt, produziert sie vermehrt Melatonin, welches für den Schlafrhythmus mitverantwortlich ist und dadurch unseren Antrieb drosselt. Obwohl niemand Einfluss auf das Tageslicht nehmen kann, sind wir der Herbstdepression nicht schutzlos ausgeliefert. Wenn Sie diese Tipps befolgen, stehen die Chancen gut, den Saisonwechsel gesund und munter zu überstehen:

  1. Bewegung an der frischen Luft: mindestens eine halbe Stunde täglich, auch bei schlechtem Wetter.
  2. Gesunde Ernährung: Geben Sie dem Heißhunger auf Süßes eher selten nach. Durch Schokolade und Co. ausgeschüttetes Serotonin steigert zwar die Stimmung, aber die Reue folgt spätestens im Frühjahr.
  3. Fröhliche Farben: Lassen Sie die Sonne scheinen. Warme Farben sind Balsam für die Seele, bunte Blumensträuße, rote Kissenbezüge und orangene Tischdecken vertreiben die Winterstimmung.
  4. Düfte für die Stimmung: Bergamotte- und Jasminöl z.B. heben die Laune und erinnern an den Sommer.
  5. Rhythmus für die Seele: Wagen sie ein Tänzchen. Bewegung mindert eine Herbstdepression und lautes Mitsingen unterstützt die Ausschüttung von Serotonin.
  6. Es werde Licht: Bei besonders hartnäckigen Symptomen kann eine ambulant durchgeführte Lichttherapie helfen. Bis zu 70 Prozent der Betroffenen reicht bereits eine Woche Lichttherapie, um den Winter unbeschadet zu überstehen.
  7. Positives Denken: Ihre Einstellung zum Herbst nimmt maßgeblich Einfluss auf Stimmungsveränderungen. Trübsinnige Gedanken können eine Depression noch verschlimmern.