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Bewegung – Motor der Gesundheit

Im Laufe der Jahrtausende bewegt der Mensch sich immer weniger. Grund dafür sind nicht zuletzt die sich stetig verändernden Lebensumstände und der technische Fortschritt. Während der Höhlenmensch noch bis zu 40 km pro Tag zurücklegen musste, um sich z.B. mit Nahrung zu versorgen, springen wir heute ins Auto und fahren schnell zum Supermarkt. Auch den restlichen Alltag verbringt der Großteil der Bevölkerung im Sitzen. Dies liegt nicht nur am Berufsleben, sondern auch daran, dass vielen einfach die Motivation fehlt, sich in ihrer knappen Freizeit sportlich zu betätigen. Dabei ist Bewegung essentiell für den Körper und die einzige „Universalmedizin“, die wir kennen.

In Bewegung kommen, in Bewegung bleiben

Obwohl das Sportangebot heutzutage so groß ist, dass eigentlich für jeden etwas dabei sein sollte, ist Studien1 zu Folge jeder Zweite nicht nur ein Sportmuffel, sondern sogar ein Sportverweigerer. Darauf lassen sich viele gesundheitliche Probleme zurückführen. Rückenschmerzen oder Übergewicht gehören zu den Volksleiden Nummer eins. Aber vor allem die Spätfolgen des Bewegungsmangels sind es, die Medizinern Sorgen bereiten. Altersdiabetes und Arthrosen erleben einen regelrechten Boom. Dabei wissen wir heute so viel über die Zusammenhänge von Gesundheit und Bewegung: Körperliche Aktivität fördert unser Herz-Kreislauf-System, kräftigt Muskulatur und Knochen und beugt Krankheiten vor. Darüber hinaus nimmt sie auch stark Einfluss auf unsere psychische Verfassung, hilft beim Stressabbau und verbessert unsere Gehirnaktivität. Diesem Wissen und den Möglichkeiten gegenüber stehen lange Stunden im Büro, ein perfekt ausgebautes Verkehrsnetz und ein umfassendes Angebot an digitalen Medien. Um unseren Alltag zu bewältigen oder unsere Freizeit zu gestalten, ist Bewegung also nahezu unnötig.

Was den Faulpelz freut, belastet den Körper

Zu gern lassen sich Menschen allein schon vom Gedanken an ein Fitnessstudio oder Joggen in aller Frühe so sehr abschrecken, dass sie überhaupt nicht sehen, wie viel sie schon mit geringem Aufwand erreichen können. Es wäre so einfach, statt mit der S-Bahn mit dem Fahrrad zu fahren, statt den Aufzug die Treppe zu nehmen oder einen Spaziergang zu machen, statt fernzusehen. Viele gesundheitliche Probleme würden sich schon mit einem Minimalaufwand an Bewegung beheben oder vorbeugen lassen.

Eben diese Motivation für das Quäntchen mehr Bewegung in Alltagssituationen ist der Schlüssel, um den Motor in Gang zu bringen. Schon nach wenigen Wochen machen sich die ersten Erfolge solcher Umstellungen bemerkbar. Dadurch fällt es uns leichter, das Fitnessstudio, eine Mitgliedschaft im Sportverein oder ähnliches in Betracht zu ziehen. Um langfristig motiviert zu bleiben, brauchen wir natürlich einen Anreiz, ein Ziel, das wir verfolgen, oder einen Sinn, den wir darin sehen. Für jeden kann die Begründung, sich mehr zu bewegen oder Sport zu treiben, dabei völlig anders aussehen. Wichtig ist jedoch vor allem, dass unser Ansporn von innen kommt und nicht einem gesellschaftlichen Ideal oder der Meinung Dritter geschuldet ist. Denn nur, wenn wir etwas aus freien Stücken heraus und für uns selber tun – um unserer Gesundheit Willen, für die Figur oder um Stress abzubauen – können wir die Motivation am besten halten. Dabei spielt auch unser körpereigenes Belohnungssystem eine wichtige Rolle. Zusätzlich zu den Ergebnissen, die wir z.B. auf der Waage sehen, schüttet unser Hirn vermehrt Serotonin aus, das uns ein positives Gefühl vermittelt.

Tipp für den Winter: Von einem höheren Serotoninspiegel profitieren wir zwar ganzjährig, aber vor allem im Winter unterstützt er zusätzlich unsere psychische Verfassung. Gerade kurz nach der Zeitumstellung bekommen viele die Auswirkungen der zweiten Jahreshälfte sehr deutlich zu spüren. Morgens können wir eine Stunde länger schlafen, im Gegenzug verlieren wir allerdings auch eine Stunde Tageslicht. Daher bietet Sport eine ideale Möglichkeit den Mangel an Vitamin D auszugleichen.

Welche Sportart Sie wählen oder ob Sie nur eine abendliche Runde um den Block in Ihren Alltag einbauen, ist zunächst zweitrangig – die Hauptsache ist es, erst einmal in Bewegung zu kommen und es dann auch zu bleiben. Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken. Bei Fragen rund um das Thema Bewegung sprechen Sie uns gerne an.

Zeit für einen Perspektivwechsel – Den Herbst mit Kinderaugen sehen

Durch die Augen eines Kindes wirkt alles größer, schöner, bunter. Während Erwachsene Blätter beim Fallen beobachten und an Vergänglichkeit denken, sehen Kinder Laubhaufen zum Spielen. Daran sollten wir uns alle ein Beispiel nehmen und anstatt die Jahreszeit als Bedrohung wahrzunehmen, einfach mal unserer inneres Kind freilassen und die Sonnenseiten des Lebens genießen.

Mit dem Wind statt gegen den Sturm

In den letzten Wochen ging es viel um das Thema Prävention sowie Umgang mit Herbstdepressionen und anderen nasskalten Stimmungskillern. Natürlich handelt es sich hierbei um ein wichtiges Thema, von dem ein Großteil der Bevölkerung mehr oder minderschwer betroffen ist. Trotzdem kann auch ein anderer Blickwinkel nicht schaden. In diesem Fall der eines Kindes. Denn vielleicht haben Erwachsenen einfach verlernt, ohne Vorurteile, Ängste und Vorbereitung mit Veränderungen umzugehen, auch wenn es so etwas eigentlich Banales und Wiederkehrendes ist wie das Wetter. Den Herbststurm bekämpfen kann ohnehin niemand, also setzen Sie lieber die Segel in den Wind und lassen Sie sich von Ihren Kindern mitreißen, damit der Herbst zur Guten-Laune-Jahreszeit wird.

Wunderschöne Monate voller Gegensätze und Möglichkeiten erwarten uns.

Klappen Sie bei Windböen nicht einfach nur Ihren Kragen hoch, sondern lassen Sie einen Drachen steigen: http://www.kinderspiele-welt.de/basteln-und-werkeln/basteln-mit-papier/drachen-aus-papier.html

Auch das Laubgebläse muss nicht zum Einsatz kommen, nutzen Sie Blätter und Co. lieber als Bastelmaterial: http://www.familie.de/diy/fledermaus-aus-naturmaterialien-basteln-539723.html

Ärgern Sie nicht mehr über verwaistes Obst, das ungenutzt auf den Apfelbaumwiesen zurück bleibt, sondern nutzen Sie diese leckere Lösung: http://www.kinderspiele-welt.de/kinderrezepte/brataepfel.html

Schützen Sie Ihren Garten vor Vögeln, anstatt zu fluchen, wenn die Ernte mau ausfällt: http://www.kinderspiele-welt.de/herbst/vogelscheuche-basteln.html

Auch der Herbst bietet Grund zum Feiern. Sei es Halloween oder St. Martin, beide lassen sich wunderbar mit Bastelarbeiten verschönern: http://www.kinderspiele-welt.de/herbst/gespensterspiele.html

Weitere Tipps für jeden Geschmack, jede Witterung und jeden Tag finden Sie hier: http://www.kinderspiele-welt.de/herbst/

Also: Viel Freue beim gemeinsamen Ausprobieren!

Ganzheitliche Gesundheit entsteht aus Einheit

Körper und Seele sind eng miteinander verbunden. Daher kann ganzheitliche Gesundheit nur erreicht werden, oder erhalten bleiben, wenn die beiden sich im Einklang miteinander befinden. In unserer Praxis haben wir aus diesem Grund sechs Säulen der Gesundheit definiert. Sie dienen gleichermaßen als Basis und Schaltstellen ganzheitlicher Gesundheit – dazu zählt auch Ihr psychisches Wohlbefinden. Mit Hilfe der Amerikanischen Chiropraktik unterstützen wir Sie dabei, Körper und Seele bestmöglich aufzustellen.

Wechselspiel der Symptome

Körperliche Beschwerden, wie z.B. Schmerzen, äußern sich häufig auch in psychischen Problemen. Durch anhaltende Einschränkungen im Alltag, wie sie bspw. durch Rückenleiden verursacht werden können, kommt es bei Betroffenen oft zu depressiven Verstimmungen. Umgekehrt kann auch physische Gesundheit stark durch die mentale Verfassung beeinflusst werden. Von Depressionen oder Burnout betroffene Patienten leiden in der Regel unter Antrieblosigkeit und Schlafmangel, sie bewegen sich zu wenig oder ernähren sich falsch, was wiederum andere gesundheitliche Probleme nach sich zieht. Besonders in der lichtarmen und kalten Jahreshälfte treten diese Symptome vermehrt auf und betreffen einen hohen Anteil der Bevölkerung – Tendenz steigend.

Amerikanische Chiropraktik wird im Volksmund noch immer rein mit Schmerzbehandlung assoziiert. Sie wird zwar vermehrt in diesem Bereich eingesetzt, darüber hinaus findet sie jedoch auch bei vielen anderen Problemen Anwendung. Im Grunde geht die Lehre davon aus, dass Störungen am zentralen Nervensystem für eine Vielzahl von Beschwerden sowohl psychischer als auch physischer Natur verantwortlich sind. Hintergrund: Unser Nervensystem ist ein hochkomplexes neuronales Netz, das den gesamten Körper durchzieht. Millionen von Informationen werden darin ununterbrochen zwischen den einzelnen Nervenzellen und dem Gehirn hin- und hergegeben. Dadurch werden nachweislich alle Prozesse im Körper gesteuert. Folglich können fehlerhafte Übertragungen von Befehlen und Informationen sowohl zu körperlichen als auch mentalen Problemen führen. Ursachen für einen gestörten Informationsfluss im Körper sind sehr vielfältig. Chiropraktiker gehen davon aus, dass Subluxationen – Nervenblockaden durch z.B. Wirbelverschiebungen – den Auslöser für fehlerhafte Informationsübertragung bilden.

Dabei ist das Entstehen einer Subluxation nicht notwendigerweise äußeren Einflüssen, wie bspw. einem Trauma in Folge eines Unfalls, zuzuschreiben. Auch Stress und Sorgen sowie übermäßiger Konsum von Genussmitteln können das Auftreten von Subluxationen zur Folge haben. Mit Hilfe der Chiropraktik ist es möglich, diese aufzulösen und so die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren und die ungestörte Weitergabe von Informationen wiederherzustellen. Besondere Aufmerksamkeit kommt in diesem Zusammenhang der Wirbelsäule zu. Durch sie verläuft ein Großteil des Nervensystems, sodass sich Ursachen für Beschwerden häufig hier finden lassen. Gerade dem oberen Teil der Halswirbelsäule schreiben Chiropraktiker z.B. großen Einfluss auf unseren Gemütszustand zu. Bei depressiven Verstimmungen oder Symptomen eines Burnouts z.B. setzen Chiropraktiker u.a. auf die Justierung des C1-Wirbels, dem obersten Halswirbel.

Trotzdem ist der Körper grundsätzlich als Einheit zu sehen. Daher betrachten wir alle Säulen der Gesundheit als gleichwertig und schenken ihnen bei der Erstellung eines Behandlungskonzepts die gleiche Beachtung – denn: Ganzheitliche Gesundheit kann nur erreicht werden, wenn sich Körper und Seele im Einklang befinden.

Übrigens: Mit unserem Gesundheitstagebuch ist es ganz leicht, alle Aspekte Ihrer Gesundheit im Blick zu behalten. Sprechen Sie uns auch gerne direkt an.

 

Herbstdepression – wenn die Stimmung fällt wie Blätter von den Bäumen

Schwer liegt der Nebel nun morgens zwischen den Häuserreihen, vor acht Uhr wird es nicht richtig hell und die Bäume trennen sich von ihrem Blätterkleid. Während für die einen damit die schönste Zeit des Jahres beginnt, mit romantischen Spaziergängen im Laub, Kürbisschnitzen und nachmittäglichen Teerunden, fordert die Saison bei vielen anderen ihren Tribut. Sie erleben ein Stimmungstief und verfallen in Lethargie. Für alle Betroffenen geben wir hier nützliche Tipps, um gut gelaunt und fit durch den Herbst zu kommen.

Herbstdepression oder auch saisonal abhängige Depression, kurz SAD genannt, ist ein seit 1987 anerkanntes Phänomen. Sie beginnt regelmäßig im Herbst/Winter und verschwindet mit dem Frühling ebenso schnell, wie sie aufgetaucht ist. Jeder vierte Deutsche klagt über Symptome, die SAD zugeschrieben werden – Tendenz steigend. Unter anderem gehören Antriebslosigkeit, erhöhtes Schlafbedürfnis, gesteigertes Verlangen nach Kohlenhydraten und Süßem sowie eine allgemein gedrückte Stimmung dazu. Dabei leiden viermal mehr Frauen als Männer unter depressiven Verstimmungen. In der Regel treten die Beschwerden erstmals in den Zwanzigern auf und verstärken sich mit steigendem Lebensalter. Dafür verantwortlich gemacht werden vor allem zwei Faktoren. Zum einen die verminderte Ausschüttung von Serotonin durch die lichtarme Jahreszeit und zum anderen vermuten Wissenschaftler einen Zusammenhang mit der Entwicklungsgeschichte des Menschen. Sie sprechen von der Vorbereitung auf den Winterschlaf. Fallende Temperaturen und kürzere Tageslichtperioden suggerieren dem Körper, es sei an der Zeit, den Winterschlaf einzuleiten – nur dass der Winterschlaf eben niemals eintritt. Für diesen Befehl im Gehirn ist die Zirbeldrüse verantwortlich. Da weniger Licht auf die Netzhaut fällt, produziert sie vermehrt Melatonin, welches für den Schlafrhythmus mitverantwortlich ist und dadurch unseren Antrieb drosselt. Obwohl niemand Einfluss auf das Tageslicht nehmen kann, sind wir der Herbstdepression nicht schutzlos ausgeliefert. Wenn Sie diese Tipps befolgen, stehen die Chancen gut, den Saisonwechsel gesund und munter zu überstehen:

  1. Bewegung an der frischen Luft: mindestens eine halbe Stunde täglich, auch bei schlechtem Wetter.
  2. Gesunde Ernährung: Geben Sie dem Heißhunger auf Süßes eher selten nach. Durch Schokolade und Co. ausgeschüttetes Serotonin steigert zwar die Stimmung, aber die Reue folgt spätestens im Frühjahr.
  3. Fröhliche Farben: Lassen Sie die Sonne scheinen. Warme Farben sind Balsam für die Seele, bunte Blumensträuße, rote Kissenbezüge und orangene Tischdecken vertreiben die Winterstimmung.
  4. Düfte für die Stimmung: Bergamotte- und Jasminöl z.B. heben die Laune und erinnern an den Sommer.
  5. Rhythmus für die Seele: Wagen sie ein Tänzchen. Bewegung mindert eine Herbstdepression und lautes Mitsingen unterstützt die Ausschüttung von Serotonin.
  6. Es werde Licht: Bei besonders hartnäckigen Symptomen kann eine ambulant durchgeführte Lichttherapie helfen. Bis zu 70 Prozent der Betroffenen reicht bereits eine Woche Lichttherapie, um den Winter unbeschadet zu überstehen.
  7. Positives Denken: Ihre Einstellung zum Herbst nimmt maßgeblich Einfluss auf Stimmungsveränderungen. Trübsinnige Gedanken können eine Depression noch verschlimmern.

Entspannt einschlafen – vertrauen Sie Ihrer inneren Uhr

Wer morgens ausgeruht aufwacht, schafft sich damit die besten Voraussetzungen für einen produktiven und erfolgreichen Tag. Für viele ist das Einschlafen selber jedoch ein allabendlicher Kampf. Sie schauen immer wieder gestresst auf die Uhr, rechnen aus, wie viele Stunden sie jetzt überhaupt noch schlafen können und malen sich Horrorszenarien aus, wie müde sie wohl im Morgenmeeting dasitzen werden. Um stressfrei in den Schlaf zu finden und morgens voller Elan in den Tag starten zu können, haben wir einige Tipps und Kniffe zusammengestellt, die Ihnen das Einschlafen erleichtern sollen.

Wellness für die Sinne

Nur wer entspannt ist, kann auch ruhig schlafen. Innerer Unruhe und Stress können Sie am besten mit Entspannungsbädern oder Aromaölen entgegenwirken. In vielen Badezusätzen sind einschlaffördernde Substanzen enthalten und die Wärme des Wassers wirkt sich zusätzlich beruhigend auf den Organismus aus. Ähnliche Inhaltsstoffe finden Sie auch in geeigneten Duftölen. Diese werden über einer Kerze erwärmt und verströmen einen entspannenden und beruhigenden Duft. Lassen Sie sich am besten in Ihrer Apotheke oder im Fachhandel beraten.

Positiv denken und einfach loslassen

Unser hektischer Alltag lässt uns manchmal bis zum Abend einfach nicht los. Zum Runterkommen lohnt sich das Erlernen einfacher Entspannungstechniken. Dafür gibt es die unterschiedlichsten Ansätze, unter anderem auch autogenes Training. Geführt durch einen Coach oder eine CD erlernen Sie hier Methoden, mit denen Sie Ihren Körper Partie für Partie entspannen können. Wenden Sie sich sonst an einen Präventologen oder Ihre Krankenkasse, fast alle bieten solche oder vergleichbare Kurse an. Bei niedrigeren Stressleveln hilft es auch häufig schon, sich vor dem Einschlafen positive Gedanken zu machen. Sei es die Visualisierung einer Waldlichtung, des Meeres oder auch eines schlafenden Babys. Egal welches dieser Verfahren Sie wählen, unterstützend kann Musik bei allen Varianten wahre Wunder wirken. Spezielle Entspannungsmusik finden Sie in jedem Musikfachhandel.

Menschen sind Gewohnheitstiere

Schaffen Sie sich allabendliche Rituale, um Ihren Körper auf die Einleitung der Ruhephase vorzubereiten. Auch hier gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Dem einen hilft ein Abendspaziergang um den Block oder andere Formen der Bewegung, während einige lieber zu ihrem Tagebuch greifen oder noch etwas lesen. Auch so etwas Banales wie Zähneputzen kann ritualisiert werden. Finden Sie für sich selbst heraus, welches Ritual Ihnen hilft. Gleiches gilt auch für den Morgen. Versuchen Sie, immer zu ähnlichen Uhrzeiten aufzustehen. Ihr Körper gewöhnt sich schnell daran und Ihre innere Uhr weiß, wann Zeit zum Aufstehen ist. Darüber hinaus können Sie viel Zeit sparen und unangenehme Hektik vermeiden, wenn Sie beispielsweise Ihre Kleidung schon abends zurechtlegen oder das Frühstück, soweit es geht, vorbereiten. Apropos Gewohnheitstiere: Auch Schafe zählen kann ein geeignetes Einschlafritual sein. Dabei ist eigentlich unwichtig, was Sie zählen, sondern die Monotonie der gleichförmigen Wiederholung von Bewegungen vor Ihrem inneren Auge ist der Schlüssel. Sie können also genauso gut Rehe, Kühe, Autos oder Wellen auf dem Meer zählen.

Betthupferl, na klar! Aber nicht auf dem Kopfkissen

Schon Oma sagte: „Wenn du nicht schlafen kannst, trink ein Glas heiße Milch mit Honig, das entspannt“ – und damit hat sie Recht. Ähnliche Wirkung hat auch eine Tasse Kräutertee. Besonders geeignet sind Hopfen, Melisse und Baldrianwurzel. Auch in Bier ist Hopfen enthalten. Ein Gläschen kühles Blondes oder ein kleiner Wein können die Nachtruhe ebenso fördern wie Tee und Milch. Vorsicht allerdings: Übermäßiger Alkoholkonsum wirkt sich negativ auf die Schlafqualität aus. Sie sollten auch niemals mit vollem Magen ins Bett gehen. Wenn der Körper mit der Verdauung beschäftig ist, kommen Sie nachts nicht zur Ruhe. Ihre letzte Mahlzeit sollten Sie drei Stunden vor dem zu Bett gehen einnehmen, um ruhig durchschlafen zu können. Vermeiden Sie generell essen und trinken im Bett – das gilt nicht für die obligatorische Flasche Wasser auf dem Nachttisch, zu der Sie natürlich greifen können, falls Sie nachts aufwachen und Durst haben. Ihr Körper soll lernen, das Bett einzig und allein mit der Tätigkeit Schlaf in Verbindung zu bringen und nicht mit z.B. Arbeit oder Essen.

Wichtig ist vor allem, sich nicht verrückt machen zu lassen und selbst unter Druck zu setzen. Gehen Sie erst zu Bett, wenn Sie müde sind und nicht, wenn der Blick auf die Uhr Ihnen sagt, dass Sie in acht Stunden aufstehen müssen. Ihr Körper holt sich den Schlaf, den er braucht und zeigt über Müdigkeit sein Schlafbedürfnis an. Vertrauen Sie Ihrer inneren Uhr, Ihr Organismus wird es Ihnen danken.

Programmieren Sie Ihr Nervensystem auf Aktivität

Unser gesamter Körper ist über das Nervensystem vernetzt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es auf den Muskelaufbau und Bewegungsabläufe starken Einfluss hat. In unterschiedlichen Tests fanden Forscher heraus: Längeres Training in einer bestimmten Sportart führt dazu, dass das zentrale Nervensystem die Muskelkoordination entsprechend der Anforderung programmiert, dadurch wird die Leistung in der jeweiligen Sportart gesteigert. Liegt eine Störung am Nervensystem vor, sodass Informationen nicht einwandfrei übertragen werden, können Verbesserungen ausbleiben – egal wie hart trainiert wird.

Unwillkürlichkeit in Fertigkeiten verwandeln

Unser Nervensystem besteht aus einem willkürlichen und einem unwillkürlichen Anteil. So sind wir in der Lage, eine Bewegung zu planen und diese willentlich auszuführen. Da eine einzelne Bewegung, wie ein Abschlag beim Tennis, jedoch neben dem sichtbaren Prozess der Armbewegung und des Ballschlagens noch diverse andere Aktionen erfordert, muss das unwillkürliche Nervensystem mitarbeiten. Es sorgt bei dieser Bewegung z.B. für den Dehnungsreflex des Armmuskels. Informationen hierzu erhält der Körper bzw. eine einzelne Muskelpartie über das zentrale Nervensystem, welches seine Informationen direkt vom Gehirn bezieht.

Vereinfacht lässt es sich so ausdrücken: Unser Gehirn speichert Bewegungsmuster und -abläufe, um sie im richtigen Moment – entweder als Reflex oder als gewollte Bewegung – abrufen zu können. Auf diese Weise läuft z.B. das Schlagen eines Balls reibungslos ab und alle Muskeln arbeiten koordiniert zusammen. Je besser wir trainiert sind, desto ausgefeilter ist das abgespeicherte Bewegungsrepertoire.

Damit ist klar, warum die Gesundheit das zentralen Nervensystem maßgeblichen Einfluss auf sportliche Leistungen und Fähigkeiten hat. Je besser das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Nerven und damit die Übertragung von Informationen innerhalb des Organismus funktioniert, desto schneller und präziser fällt die Reaktion des Menschen aus. Bei der Leistungssteigerung kann das Nervensystem dementsprechend der Schlüssel zum Erfolg sein und lässt sich auf individuelle Anforderungen hin trainieren. Egal ob Freizeit- oder Leistungssportler, Ballerina oder Fußballer, für jeden lässt sich das richtige Behandlungskonzept finden. Sprechen Sie uns gerne an.

Falls die Hitzewelle kommt

Wann trinken besonders wichtig ist

Wir haben den Sommer noch nicht ganz aufgegeben. Auch wenn er sich dieses Jahr nicht gerade von seiner besten Seite gezeigt hat. Mit extremen Temperaturschwankungen von bis zu 10 Grad über Nacht hat der Sommer es uns bis hierher nicht gerade leicht gemacht, ihn zu genießen. Diese Unbeständigkeit ist nicht nur nervig, sondern auch noch anstrengend für den Organismus. Unser Körper reguliert sich, so gut er kann, selbst und verfügt über erstaunliche Selbstheilungskräfte. Gerade bei Wetterextremen bedarf er jedoch vermehrt unserer Unterstützung.

Wie die meisten hoffen wir noch auf ein paar richtig heiße Tage im Juli und August, wieder andere haben ihren Sommerurlaub aufgrund der Schönwettergarantie in südlichen Regionen geplant. Für beides gilt es jedoch einiges zu beachten. Denn unser Körper verliert durchschnittlich zweieinhalb Liter Flüssigkeit pro Tag über Haut und Lunge – bei ansteigenden Temperaturen entsprechend mehr. Vor allem über die Haut verdunsten beträchtliche Mengen Wassers, wenn wir schwitzen. Diesen Verlust gilt es vor allem über Flüssigkeitsaufnahme wieder auszugleichen. Im Schnitt trinken jedoch nach wie vor ca. 50 Prozent der Deutschen zu wenig. Wassermangel äußert der Körper in erster Linie durch das Symptom Durst. Gibt der Mensch diesem Signal nicht nach, führt das zu Konzentrationsschwäche, Müdigkeit und Kopfschmerzen. Langfristig schadet Flüssigkeitsmangel dem gesamten Organismus, da viele Prozesse im Körper nicht mehr reibungslos funktionieren.

Mit den folgenden einfachen Grundregeln kommen Sie ohne Flüssigkeitsmangel durch jeden noch so heißen Tag und können Ihren Urlaub im Süden oder das bisschen Sommer genießen, das uns dieses Jahr vergönnt ist.

Wasser – Quelle der Gesundheit

Wasser ist Ursprung allen Lebens und die Basis von Gesundheit. Aber Wasser ist nicht gleich Wasser. Hersteller werben mit den unterschiedlichsten Versprechen und jeder hat eine andere Begründung dafür, warum die Zusammensetzung von Mineralstoffen seiner Marke die für den Menschen am besten geeignete ist. Aber was versteckt sich eigentlich hinter Bezeichnungen wie Tafelwasser, Biowasser, Heilwasser oder Mineralwasser?

Das kleine Wasser-Einmaleins

Quellwasser – wird aus unterirdischen Vorräten gewonnen. Es zeichnet sich dadurch aus, das es direkt am Quellort abgefüllt wird, nur so verdient es sich seinen Titel.

Mineralwasser – stammt aus unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen und wird über Brunnen an die Oberfläche befördert, von wo es dann zum Abfüllort transportiert wird.

Tafelwasser – ist ein industriell gefertigtes Gemisch aus Wässern unterschiedlicher Herkunft. In der Gastronomie handelt es sich hierbei meist um das günstigste Getränk auf der Karte und wird aus Schankanlagen gezapft statt in Flaschen serviert.

Heilwasser – unterliegt dem Arzneimittelrecht und muss durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen werden, da es heilende, lindernde oder vorbeugende Wirkungen verspricht, die wissenschaftlich belegt sein müssen. Den dafür festgelegten Mindest-Mineralstoffgehalt von einem Gramm pro Liter dürfen Heilwasser nicht unterschreiten.

Leitungswasser – gilt als Durstlöscher Nummer eins. In Deutschland gehört es zu den mit am besten kontrollierten „Lebensmitteln“ und kann daher in den meisten Regionen bedenkenlos getrunken werden.

 Bio-Wasser – ist die Reaktion vieler Hersteller auf die Verunreinigung mehrerer Mineralwasserquellen und die damit einhergehende Verunsicherung der Bevölkerung. Es verspricht einen besonders niedrigen Anteil von Rückständen und Schadstoffen.

Du bist, was du trinkst

Um das Thema Trinken nicht unnötig kompliziert zu gestalten: In der Regel ist kein in Deutschland verkauftes, oder aus der Leitung gezapftes Wasser gesundheitsschädlich. Bei normaler Gesundheit ist die Wahl des Wassers im Vergleich zur Einhaltung empfohlener Trinkmengen demnach zweitrangig. Wer lieber ein Glas unter den Wasserhahn hält, als im Supermarkt abgefüllte Produkte zu kaufen, kann dies problemlos tun. Unter manchen Umständen empfiehlt sich jedoch der Griff zum Mineralwasser. Dazu zählt starker Salzverlust des Körpers, wie er bei Durchfall, Erbrechen oder vermehrtem Schwitzen auftritt. Je nach Quelle weisen verschiedene Mineralwasser sehr unterschiedliche Mineralmengen auf – 50 bis 1.500 Milligramm pro Liter. Alle Informationen dazu stehen auf dem Etikett. So lässt sich auch für individuelle Anforderungen das passende Wasser finden. Wer z.B. auf Milchprodukte verzichten will kann mit Hilfe von kalziumhaltigem Wasser seinen täglichen Bedarf decken oder bei Bluthochdruck mit natriumarmem Wasser die Salzzufuhr senken. Weiter interessante Informationen zum Thema Trinkwasser finden Sie hier.

Gesunder Knabberspaß statt Fettfalle

Zu einem gemütlichen Fernsehabend gehört für die meisten der beherzte Griff in die Chipstüte genauso dazu wie die Lieblingskuscheldecke. Während im Fernsehen noch nicht einmal die erste Werbeunterbrechung läuft, ist die Tüte auf einmal schon leer. Findige Experten sprechen hierbei vom „Kartoffel-Chips-Effekt“. Daher empfehlen sie, nur geringe Mengen anstatt der ganzen Tüte mit auf die Couch zu nehmen und den Rest in sicherem Abstand zum Wohnzimmer aufzubewahren. Natürlich gibt es auch allerlei gesunde Alternativen wie Rohkost oder getrocknetes Obst. Obwohl das Wissen darüber weit verbreitet ist, hat es für die meisten Deutschen jedoch nicht denselben Nasch-Effekt wie das Knacken salziger Chips zwischen den Zähnen.

Knabbern ohne Reue

Wer sich trotz schlauer Tricks und – geschmacklich zugegebenermaßen nicht vergleichbarer – gesunder Alternativen nicht davon abhalten lassen möchte, den Knabberspaß voll auszukosten, für den bieten selbstgemachte Gemüsechips die perfekte Lösung. Der eigenen Fantasie und den Geschmacksvorlieben sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Von ganz klassischen Kartoffelchips über Kohl und Süßkartoffeln bis hin zum bunten Mix aus Rote Beete, Zucchini und Karotte ist beinahe alles möglich. Auch die komplette heimische Würzpalette steht zur Verfügung. Neben Salz und Paprika bieten auch Curry oder Rosmarin ganz neue und individuelle Geschmackerlebnisse. Durch die Herstellung im Backofen statt in der Fritteuse werden unnötige Kalorien und ungesunde Fette gespart, während der Knuspereffekt trotzdem erhalten bleibt. Einem gemütlichen und trotzdem gesunden Abend mit Chips und der Lieblingsserie auf der Couch steht so nichts mehr im Wege. Guten Appetit!

Wie einfach das Ganze funktioniert, zeigt dieses Video.

Für alle, die auf den Geschmack gekommen sind, hier noch weitere tolle Rezeptideen.