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Sportlich unterwegs – richtiges Schuhwerk für jedes Wetter

Joggen bei Eis und Schnee? Mit den richtigen Schuhen kein Problem. Ein spezielles Modell für den Winter anzuschaffen, verbessert nicht nur die Laufleistung oder die Chance, trockenen Fußes zu trainieren, sondern sorgt auch für mehr Sicherheit beim Outdoor-Sport. Was Sie aus unserer Erfahrung heraus beim Schuhkauf  beachten sollten, lesen Sie hier.

Material macht den Unterschied

Vor allem in Oberflächenbeschaffenheit und Besohlung unterscheidet sich der Winterschuh am stärksten vom Sommer-Modell. In der kalten Jahreszeit sollten Sie zu robusten und festen Materialien greifen. Anfangs mag das sehr gewöhnungsbedürftig sein, aber Ihre Füße und Knöchel werden es Ihnen danken.

Wie bei der restlichen Sportbekleidung ist dafür das Material entscheidend. Greifen Sie z.B. zu Gore-Tex-Membranen. Diese lassen Feuchtigkeit aus dem Schuh entweichen, während sie das Eindringen von Wasser verhindern. Ein guter Schuh sollte mindestens diese drei Kriterien erfüllen:

  1. Wasserabweisend
  2. Atmungsaktiv
  3. Widerstandsfähig

Expertentipp: Gute Qualität erkennen Sie an verstärkten Fersen- und Zehenkappen sowie an der sogenannten „Schalensohle“, die den Schuh seitlich umschließt und so einen zusätzlichen Spritzwasserschutz bietet.

Speziell für Schnee verfügen einige Modelle noch über besondere Außensohlen, die besseren Grip auf verschneitem Boden haben. Denn entscheidend für die Griffigkeit auf rutschigem Untergrund ist das Profil. Einige Schuhe können zusätzlich noch mit Spikes ausgestattet werden – diese sollten immer gleichmäßig über die gesamte Sohle verteilt sein. Darüber hinaus sollten Sie sich beim Einkauf immer von Fachpersonal beraten lassen, wenn es um die Dämpfung des Schuhs geht. Denn je nach Untergrund empfehlen sich verschiedene Dämpfungsgrade für ein gesundes Sportvergnügen.

Auch das beste Material verhindert allerdings die Bildung von Feuchtigkeit nicht gänzlich. Verzichten Sie trotzdem darauf, Ihre Schuhe nach dem Joggen auf der Heizung zu trocken. Schnelle Temperaturwechsel führen zu verfrühtem Materialverschleiß. Stopfen Sie stattdessen Ihre Schuhe lieber gründlich mit Zeitung aus. Auch von Maschinenwaschgängen ist abzuraten. Reinigen Sie Ihren Schuh daher immer nur, wie vom Hersteller empfohlen.

Einkaufstipp: Kaufen Sie Ihren Winterlaufschuh am besten abends. Im Laufe des Tages schwellen die Füße leicht an, was der Ausdehnung beim Joggen nahekommt. Kaufen Sie sich zudem die Schuhe ruhig eine Nummer größer als gewöhnlich. Zum einen fallen die Outdoor-Schuhe häufig kleiner aus und zum anderen ist das Material weniger nachgiebig als bei anderen Schuhen – außerdem passt so an wirklich kalten Tagen auch eine dicke Skisocke mit in den Schuh.

Auf diese Weise steht Ihrem Laufvergnügen – zumindest schuhseitig – nichts mehr im Wege.

Viel Spaß beim Joggen!

Schlaf und Erholung – so wichtig wie essen und trinken

Schlaf ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Dabei machen wir uns wenig Gedanken über unser Schlafverhalten – bis es gestört ist. Denn erst dann merken wir, wie wichtig Schlaf für unser physisches und psychisches Wohlbefinden ist. Trotzdem wurde die Nachtruhe lange Zeit nur als Unterbrechung des Tagesablaufs gesehen. Heute wissen wir dank der Forschung, wie essenziell gesunder und erholsamer Schlaf tatsächlich ist.

Unsere innere Uhr – die tickt doch nicht mehr ganz richtig

Ähnlich wie bei den Vögeln, die häufig verwirrt von der Straßenbeleuchtung schon viel zu früh ihr Morgenlied anstimmen, erging es den Menschen um 1900. Elektrisches Licht brachte ihre innere Uhr durcheinander. Ursprünglich standen wir mit der Sonne auf und gingen mit ihrem Untergang wieder zu Bett – schlicht und ergreifend, weil es zu dunkel war, um weiter zu arbeiten. Mit der Erfindung der Glühbirne war es möglich, auch nachts zu arbeiten, und Schlaf wurde als zunehmend unnötige Unterbrechung des Alltags angesehen. Erst Jahrzehnte später begannen Forscher, den Schlaf genauer zu untersuchen, und fanden so heraus, dass er für unsere Gesundheit ebenso wichtig ist wie essen und trinken.

Obwohl gesunder Schlaf unserer Erholung dient, ist er keine rein passive Tätigkeit. Im Gegenteil: Unser Gehirn arbeitet dabei phasenweise auf Hochtouren, um alle Eindrücke des Tages zu verarbeiten. Währenddessen sind Puls, Atmung und Kreislauf verlangsamt und der Körper reagiert nur schwach auf äußere Reize. Ein gesunder Nachtschlaf besteht aus zwei Phasen. In der ersten, dem sogenannten Tiefschlaf, erholt sich der Körper. In dieser Zeit werden Bausteine, die für Erhalt und Reparatur unserer Organe benötigt werden, gebildet. Deswegen verlangsamst ausreichend langer Schlaf auch unseren Alterungsprozess. In der zweiten, der Traum- oder auch REM-Phase, findet die geistige Erholung statt. In Schlaflaboren durchgeführte Untersuchungen zeigten, dass Menschen, die in dieser Phase geweckt wurden, bereits nach zwei Tagen psychische Auffälligkeiten aufwiesen. Depressive und aggressive Verstimmungen waren die Folge – entzogen die Forscher den Probanden über mehrere Wochen die REM-Phase, traten sogar Angstzustände und schwere Psychosen auf. Auch körperlich macht sich Schlafmangel früher oder später bemerkbar. So begünstigt er beispielsweise Entzündungen im Körper und damit einhergehende Arteriosklerose – chronische Schlafstörungen können sogar Diabetes fördernd wirken. Häufig klagen Menschen, die unter Schlafmangel leiden, auch über direkt spürbare Symptome wie Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden oder Bluthochdruck. Darüber hinaus verringert ständiger Schlafmangel die Gedächtnisleistung, da Gelerntes nicht im Hirn verankert werden kann. Dies bestätigten Tests, in denen Probanden nach unterschiedlich langer Schlafdauer zuvor gelernte Vokabeln abgefragt wurden. So wie unser Gehirn arbeitet auch das Immunsystem auf Hochtouren, während wir schlafen. „Schlaf dich gesund“ – ist also wörtlich zu nehmen. Immunaktive Stoffe werden während des Schlafens besonders aktiv ausgeschüttet, so lassen sich Infektionen tatsächlich am besten im Schlaf bekämpfen. Dabei ist unser Körper so schlau, uns ein verstärktes Gefühl von Müdigkeit zu geben, wenn wir kränkeln, um sich selbst zu heilen. Im Umkehrschluss sinkt die Immunabwehr ohne ausreichende Ruhephasen.

Damit unser Magen eine erholsame Nacht nicht unterbricht, schüttet unser Körper das Hormon Leptin aus – das wirkt Appetit hemmend und lässt uns acht Stunden durchschlafen. Im Wachzustand ist der hormonelle Gegenspieler Ghrelin aktiv. Forscher sehen darin den Grund für Übergewicht bei Menschen mit chronischen Schlafstörungen. Ausreichend Schlaf ist also auch für diejenigen, die auf ihr Gewicht achten wollen, förderlich.

Um es auf den Punkt zu bringen: Schlaf dient der Regeneration des Körpers und nimmt Einfluss auf alle Bereiche unserer Gesundheit und unseres Lebens. Um also den täglichen Herausforderungen gewachsen zu sein, ist er unentbehrlich. Als tragende Säule ganzheitlicher Gesundheit sind Schlaf und Regeneration daher auch in unserer Praxis ein wesentliches Thema – zudem erzählen uns viele Patienten, dass sie nach der Justierung endlich mal wieder richtig gut und tief geschlafen haben. Sie haben hierzu Fragen? Dann sprechen Sie uns gerne an.

Gesundheitsschlüssel Nervensystem – Amerikanische Chiropraktik wirkt direkt an der Schaltzentrale

Unser Nervensystem steuert lebenswichtige Prozesse im Körper. Es umfasst alle Nervenzellen des Menschen und übernimmt sowohl die Kommunikation mit der Umwelt als auch die Steuerung vielfältiger Prozesse im Inneren. Im Einzelnen bedeutet dies: Das Nervensystem nimmt Sinnesreize auf, verarbeitet sie und löst entsprechende Reaktionen aus – dazu zählen sowohl gezielte Muskelbewegungen als auch Reflexe, wie Schmerzempfindungen.

Einblicke in die Schaltzentrale des Körpers

Das Nervensystem umfasst Milliarden von Nervenzellen. Allein im Gehirn befinden sich rund 100 Milliarden. Jede dieser sogenannten Neuronen besteht aus einem Körper und mehreren Fortsätzen. Kürzere Fortsätze, auch Dendriten genannt, fungieren als eine Art Antenne und empfangen alle Signale. Für die Weiterleitung ist ein als Axon bezeichneter Fortsatz zuständig, der eine Länge von bis zu einem Meter erreichen kann.

Je nach Lage der Nervenbahnen werden diese dem zentralen oder peripheren Nervensystem zugeordnet. Eingebettet im Schädel und der Wirbelsäule verlaufen nur die Bahnen des zentralen Nervensystems (ZNS), während alle anderen zum peripheren Nervensystem (PNS) gehören. Unabhängig von der Lage wird zwischen dem willkürlichen und dem unwillkürlichen Nervensystem unterschieden. Ersteres, auch somatisches Nervensystem genannt, steuert, wie der Name schon vermuten lässt, alle beeinflussbaren und dem Willen unterliegenden Vorgänge. Dazu zählen gezielte Bewegungen, z.B. das Greifen eines Stiftes mit den Fingern. Vom unwillkürlichen, vegetativen Nervensystem aus werden alle Vorgänge gesteuert, die der Mensch nicht mit seinem Willen beeinflussen kann. Dazu zählen z.B. die Regulation von Herzschlag, Atmung und Stoffwechsel. Dieser Teil des Nervensystems ist dementsprechend ständig aktiv – er erhält seine Befehle direkt vom Gehirn und leitet sie an den Körper weiter. In Gegenrichtung kommuniziert dieser Bereich Meldungen wie beispielsweise, dass die Blase voll ist. Dabei kann das vegetative Nervensystem die Körperfunktionen sehr schnell an sich ändernde Bedingungen anpassen. Bei Temperaturanstiegen z.B. erhöht das System die Durchblutung der Haut und die Schweißbildung, wodurch der Körper sich wieder abzukühlen kann.

Ein Impuls für Ihre Gesundheit

Vor diesem Hintergrund ist klar: Bereits minimale Veränderungen am Nervensystem können weitreichende negative Auswirkungen auf den gesamten Körper haben. Ansatz der Amerikanischen Chiropraktik ist die Behandlung eben solcher Störungen. Mit Hilfe chiropraktischer Techniken werden leichte Impulse direkt am zentralen Nervensystem gesetzt, die den Körper in die Lage versetzen sollen, sich selbst zu heilen. Ziel ist es, nicht nur eine Subluxation, vereinfacht eine Störung am Nervensystem, zu erkennen und diese auch zu lösen, sondern damit auf den gesamten Organismus einzuwirken und vielfältige Prozesse im Körper positiv zu beeinflussen. Daher kann jeder Mensch von einer chiropraktischen Justierung profitieren. Egal ob Sportler, Kind oder Senior – für jede Altersgruppe und verschiedenste persönliche Ansprüche lässt sich ein geeignetes Behandlungskonzept entwickeln. Sprechen Sie uns darauf gerne an.

Chiropraktik kennt kein zu früh

Häufig bringen Eltern ihre Babys und Kleinkinder in unsere Praxis – einfach, weil sie nicht mehr weiter wissen. Ihre Babys schreien nahezu unaufhörlich, sind zappelig und unruhig oder haben z.B. einen sichtbaren Kopfschiefstand. In den meisten Fällen haben sie bereits einen wahren Ärztemarathon hinter sich und sind völlig erschöpft. Umso schöner ist es zu sehen, wie schnell die Symptome bei vielen dieser Kinder bereits nach nur wenigen chiropraktischen Sitzungen in unserer Praxis abklingen.

Stress für Eltern und Kind

Nach neun Monaten, zusammengerollt auf engem Raum, bedeutet eine Geburt für das Kind mindestens ebenso viel Stress wie für die werdenden Eltern. Abgesehen von den äußeren Gegebenheiten, wie Temperatur und Licht, die sich radikal verändern, wird der Körper des Babys häufig durch Fremdeinwirkungen, z.B. das Verwenden einer Saugglocke oder eine Zugbewegung der Hebamme, zum ersten Mal überhaupt in eine aufrechte Position gebracht. Dabei wird die obere Halswirbelsäule oft stark überstreckt, was zu Verschiebungen einzelner Wirbel führen kann. Durch diese Fehstellungen (Subluxationen) entsteht Druck auf die an der Wirbelsäule austretenden Nerven, sodass weitreichenden Störungen des Nervensystems entstehen können. Je früher solche Subluxationen daher entdeckt und behandelt werden, desto besser lassen sich mögliche negative Einflüsse auf die Entwicklung des Kindes vermeiden.

Entscheidende Entwicklungsphasen

Besonders in den ersten Lebensjahren macht das Nervensystem signifikante Veränderungen durch. Allerdings beginnt die Entwicklung schon beim Embryo im Mutterleib. Bis zum Ende der achten Schwangerschaftswoche sind Gehirn und Rückenmark fast vollständig angelegt. Später, im Säuglingsalter, sind zwar die Mehrheit der Neuronen im Gehirn schon ausbildet, sein Gewicht liegt aber gerade bei einem Viertel von dem, was es eines Tages wiegen wird. Denn Gewichts- und Größenzunahme des Hirns sind auf die Zunahme von Verbindungen zwischen den Nervenzellen zurückzuführen, die vor allem im Verlauf der ersten Lebensjahre entstehen. Auch die Form der Wirbelsäule verändert sich von der C-Form des Embryos zur Doppel-S-Form des aufrecht gehenden Erwachsenen. Beginn der Veränderung ist das Heben des Kopfes mit ca. vier Monaten. Vom Kopf Richtung Becken wird die Wirbelsäule aufgerichtet, was schließlich darin mündet, dass ein Kind in der Lage ist, zu stehen und zu gehen.

Im Alter von zwei Jahren haben die meisten Nervenfasern schließlich ihre endgültige Dicke erreicht. Kinder sind nun in der Lage, immer vielfältigere Bewegungsmuster umzusetzen. In dieser Zeit entsteht ein hochkomplexes neuronales Netz. Übrigens: Kleinkinder besitzen mit drei Jahren doppelt so viele Synapsen wie Erwachsene. Diese große Synapsenzahl zeigt, wie enorm lern- und anpassungsfähig Menschen in dieser Phase sind. Ab dem 10. Lebensjahr ist diese Entwicklung rückläufig. Das heißt: Was ein Kind bis zu diesem Zeitpunkt gelernt und erfahren hat, nimmt maßgeblich Einfluss auf die Struktur des Gehirns. In der nächsten Entwicklungsstufe wird das Gehirn optimiert. Das bedeutet, dass nur Nervenverbindungen erhalten bleiben, die häufig genutzt werden, während die übrigen verschwinden. Art und Anzahl der Synapsen sind also abhängig von den erlernten Fähigkeiten. Im weiteren Verlauf des Lebens kann die fertig ausgebaute Struktur des Gehirns nur noch in engen Grenzen umprogrammiert werden. Sterben im Alterungsprozesse oder krankheitsbedingt Nervenzellen ab, ist das Hirn in der Lage, Aufgaben an andere Bereiche zu dirigieren und so den Verlust auszugleichen – Gehirn und Nervensystem sind so bis ins Alter flexibel.

Bei diesen vielen Veränderungen und lebenswichtigen Prozessen, die der Körper eines Kindes in kürzester Zeit durchläuft, wird deutlich, wie wichtig reibungslose Abläufe im Nervensystem sind. In dieser Zeit wird nicht nur der Grundstein für die weiterführende Entwicklung, sondern auch die Gesundheit des Kindes gelegt. Daher begleiten wir unsere Patienten am liebsten von Geburt an. Sprechen Sie uns dazu gerne an.

Gesund trinken leicht gemacht

Die richtige Menge zum richtigen Zeitpunkt

Richtig trinken – das Prinzip ist ganz einfach: Gleichmäßig über den Tag verteilt benötigt ein Erwachsener etwa 30–40 ml Wasser pro kg Körpergewicht. Für eine Person von 60 kg liegt die Menge demnach zwischen 1,8 und 2,4 Litern. An heißen Tagen oder bei sportlichen Aktivitäten nimmt der Flüssigkeitsbedarf zu, da der Körper durch vermehrtes Schwitzen zusätzlich Wasser verliert. Warum wir so viel trinken müssen, liegt auf der Hand: Jeder Mensch besteht zu ca. 70 Prozent aus Wasser. Im Laufe des Tages verliert der Körper durchschnittlich zweieinhalb Liter Flüssigkeit über Haut und Lunge. Um nicht auszutrocknen, sollte deshalb kontinuierlich der Wasserhaushalt im Körper ausgeglichen werden.

Wasser: der Motor des Organismus

Wasser übernimmt viele wichtige Aufgaben im Organismus. Es ist sowohl an allen biochemischen als auch an vielen physiologischen Prozessen beteiligt. Das heißt: Ohne ausreichende Wasserversorgung läuft nichts! Obwohl das Thema „ausreichend und richtig Trinken“ häufig in wissenschaftlichen Abhandlungen oder auch Massenmedien aller Art zur Sprache kommt und bei der breiten Bevölkerung ein solides Grundwissen darüber vorherrscht, trinkt über die Hälfte der Deutschen zu wenig Wasser. Dabei ist es egal, ob die alte Faustregel „1,5 Liter pro Tag“ oder die inzwischen individuelleren Vorgaben, also täglich gut 30 ml Flüssigkeit pro kg Körpergewicht zu sich zu nehmen, zurate gezogen werden. Auch dass der Körper über die Nahrung bis zu einem Liter Flüssigkeit aufnimmt – wobei Obst und Gemüse mehr Wasser liefern als beispielsweise Brot oder tierische Produkte –, gleicht das zu-wenig-Trinken nicht aus.

Vor allem in Hinblick auf den durchschnittlichen Flüssigkeitsverlust von zweieinhalb Litern Wasser pro Tag wirkt sich dieser Mangel negativ auf den gesamten Organismus aus – Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit und vieles mehr können die Folgen sein. Tagsüber sollte der Wasserhaushalt daher gleichmäßig in Viertelliter- bis Halbliterrationen aufgefüllt werden, so lässt sich das Warnsignal „Durst“ vermeiden. Denn damit meldet der Körper, dass er bereits unter Flüssigkeitsmangel leidet. Wer also erst in diesem Moment zum Glas greift, hat schon zu lange nichts mehr getrunken. Im Alter lässt das menschliche Durstempfinden übrigens nach. Dies birgt Gefahren für den Körper, da der Flüssigkeitsbedarf nicht, wie ursprünglich angenommen, mit dem Alter abnimmt. Leider haben sich auch übermäßiges Trinken oder der Versuch, auf Vorrat zu trinken, als sinnlos erwiesen. Pro Stunde kann der Körper nur ca. 0,8 bis einen Liter Wasser aufnehmen. Daraus folgt, dass größere Mengen einfach ungenutzt wieder ausgeschieden werden. Auch nachts verliert der Körper Flüssigkeit. Dieser Verlust kann im Schlaf natürlich nicht ausgeglichen werden. Daher empfehlen Ernährungsexperten, direkt nach dem Aufstehen ein großes Glas Wasser zu trinken, um die Körperspeicher aufzufüllen.

Hin und wieder benötigt der Organismus jedoch mehr Wasser als gewöhnlich. Gründe hierfür kennen wir alle: vermehrte körperliche Aktivität wie Fahrradfahren und Joggen oder einfach steigende Temperaturen. Erforderliche Flüssigkeitsmengen orientieren sich dabei am steigenden Wasserverlust, z.B. über vermehrtes Schwitzen beim Sport. An warmen Tagen benötigt der Körper das Wasser vor allem zur Kühlung.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mit dem richtigen Trinkverhalten nicht nur Dehydration und damit einhergehende Symptome wie Kopfschmerzen oder Konzentrationsschwäche vermieden werden können, sondern sich auch das allgemeine Wohlbefinden steigern lässt.

Noch ein kleiner Tipp am Rande, der gesund trinken leichter macht: Auch wenn Wasser als das gesündeste Getränk gilt, ist ein wenig Abwechslung, z.B. mit ungesüßtem Tee oder Saftschorlen, eine gute Möglichkeit, gesund Flüssigkeit aufzunehmen und gleichzeitig geschmackliche Vielfalt zu erleben.

20 Jahre Chiropraxis Landmann

Gemeinsam feiern am 25. Juni

Seit 1996 gibt es unsere Praxis – zunächst in Oldenburg, wenig später dann in Rosengarten. Als wir die Praxis hier eröffneten, wurden Stimmen laut, dass ein solches Unterfangen niemals erfolgreich umsetzbar sein könnte – „in so einem kleinen Dörfchen!“. Niemand hat damit gerechnet, dass wir eines Tages so ein hohes Jubiläum feiern würden. Wir sind sehr dankbar, dass unsere Patienten, also Sie, den Weg zu uns so gerne auf sich nehmen. Wir fühlen uns sehr wohl hier und merken, dass es Ihnen genauso geht.

Mehr als 20 Jahre Chiropraxis Landmann – und wir sind dankbar für jeden einzelnen Tag

Wir freuen uns, dass Sie sich bei uns in der Praxis genauso wohlfühlen wie wir, und sagen „Danke“ für Ihre Treue und Ihr Vertrauen. Natürlich wollen wir das auch gemeinsam mit Ihnen feiern!

Die Party steigt am Samstag, den 25. Juni, in unserer Praxis.

Für Ihr leibliches Wohl ist natürlich gesorgt. Außerdem soll auch der Spaß für Groß und Klein nicht zu kurz kommen, neben Tombola und Glücksrad freuen wir uns auf nette Gespräche und ausgelassene Stimmung bei leckeren Snacks und Getränken. Ein kleiner Einblick vorab: Mit dabei ist beispielsweise „Natürlich Imke“, die Apothekerin Imke Peters stellt uns für die Tombola tolle Preise von Naturmedizin über Arzneitees bis hin zu Naturkosmetik zur Verfügung.

Dieser freudige Anlass bietet uns natürlich auch die Gelegenheit, etwas zurück zu geben. Daher spenden wir 10 € von jeder im Juni gekauften 10er-Karte für einen guten Zweck.

Wir freuen uns, Sie am 25. Juni bei uns zu begrüßen.

Am besten jetzt anmelden!

Gesund, stark und voller Energie

Ernährung als zentrale Säule von Gesundheit

Hippokrates gilt als Begründer der Medizin als Wissenschaft. Er definierte fünf Säulen, die aus seiner Sicht wesentlich für ganzheitliche Gesundheit waren. In leicht abgewandelter Form findet seine Erkenntnis heute ihren Platz in der Lehre der Amerikanischen Chiropraktik.

Eine dieser Säulen ist unsere Ernährung. Auch in der Chiropraxis Landmann sehen wir Ernährung als eine der elementaren Stellschrauben, um auf den Gesundheitszustand des Körpers einzuwirken. Denn sowohl Mangelernährung als auch Überernährung bergen Gefahren für das seelische und körperliche Wohl. Eine ausgewogene Ernährung ist daher essentiell für die Gesunderhaltung des Körpers. Um sich ausgewogen zu ernähren, muss aber erstmal ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, was damit im Einzelnen gemeint ist.

Trotz unterschiedlichster Ansätze, was gesunde Ernährung wirklich bedeutet, besteht der Kern darin, alle für den Körper wichtigen Nährstoffe in ausreichender Dosis zu sich zu nehmen. Dabei lassen sich die meisten Nährstoffe durch ganz verschiedene Lebensmittel aufnehmen. Wer z.B. auf Fleisch verzichten möchte, lebt nicht automatisch ungesünder als ein Fleischesser. Auch Zucker und Fette sind in Maßen gut für den Organismus, wobei diese sich in gesunde und ungesunde Fette und Zuckerketten unterscheiden. So sind Avocado und Lachs beispielsweise trotz des hohen Fettgehaltes sehr gesund – im Gegensatz zu vom Fettgehalt her vergleichbaren Fertigprodukten. Gleiches gilt für natürlichen Zucker in Obst im Vergleich zu dem industriell verarbeiteten in Gummibärchen oder anderen Süßwaren. Grundsätzlich gilt daher: Wer Lebensmittel frisch einkauft und selbst zubereitet, kann besser auf Inhaltsstoffe, Qualität und damit eine gesunde Nährstoffzufuhr achten.

Wie aber kann auf dieser Basis ein gesunder Tagesablauf aussehen? Dazu haben wir einige Tipps zusammengestellt, die gesund sind und – darauf kommt es ja letztlich besonders an – schmecken. Übrigens: Was nun gesunde und weniger gesunde Kohlenhydrate sind, worin sich die guten oder die ungesunden Fette verstecken oder was eiweißhaltige Lebensmittel sind, dazu gibt es am Ende des Beitrags eine kleine Übersicht mit einigen Beispielen.

Morgens wie ein König

Frühstück gilt als die wichtigste Mahlzeit des Tages. Es sorgt für Kraft und Schwung, um in den Tag zu starten. Durch ein ausgewogenes Frühstück wird der Körper mit Energie versorgt und das Gehirn kommt auf Touren. Für ausreichend Power sollte ein Frühstück aus gesunden, lange sättigenden Kohlenhydraten (beispielsweise Vollkorn), einer leckeren Eiweißquelle wie z.B. Quark oder Käse sowie frischen Zutaten wie saisonalem Obst bestehen.

Mittags wie ein Edelmann

Idealerweise gehört täglich eine warme Mahlzeit auf jeden Speiseplan. Wer selber kocht, verschafft sich hier den entscheidenden Vorteil, über Zutaten und Inhaltsstoffe bestimmen zu können. Ob Fisch, Fleisch oder vegetarisch ist erstmal nebensächlich. Wer allerdings nachmittags noch Leistung erbringen muss, sollte nicht allzu schwer essen, um das Mittagstief zu umgehen. Kohlenhydratarme und eiweißreiche Kost, kombiniert mit frischem Gemüse, hält den ganzen Tag über fit im Kopf. Statt am Mittag kann natürlich auch abends die warme Mahlzeit aufgetischt werden. Da der Energiebedarf des Körpers nachts jedoch nicht besonders hoch ist, gilt: kleinere Mengen, mehr Eiweiß und kaum Kohlenhydrate.

Abends wie ein Bettler

Klingt erstmal nach trocken Brot. Bedeutet aber im Zuge ausgewogener Ernährung lediglich, den Nährstoffgehalt der Mahlzeit an den Energiebedarf des Körpers anzupassen. Wenn der Magen nachts arbeitet und rumort, stört das nicht nur einen erholsamen Schlaf, sondern der Körper wird auch zusätzlich mit nicht umsetzbarer Energie geputscht und kommt nicht zur Ruhe. In Nährstoffen ausgedrückt, empfehlen wir ein eiweiß- und ballaststoffreiches Abendessen, das kurbelt den Stoffwechsel an und sorgt in der Regel für einen erholsamen Schlaf.

Frisch und selbst gemacht – gemeinsam statt einsam

Für eine ausgewogene Ernährung, wie für vieles andere, gilt: Gemeinsam macht es mehr Spaß. Außerdem übernimmt jeder dabei nicht nur die Verantwortung für sich, sondern auch für andere. Eine zusätzliche Gedankenstütze für gesunde Ernährung kann Ihnen dabei unser Gesundheitstagebuch bieten. Denn sich lehrbuchgenau zu ernähren, ist im Alltag oft kaum möglich – ein Meeting dauert länger, die Hochzeit des besten Freundes steht an oder die Gemüsequiche verbrennt im Ofen. Perfektion nach einem allgemeingültigen Ratgeber ist nicht das Ziel. Vielmehr soll ein Bewusstsein für gesunde Ernährung geschaffen werden. Dafür gibt Ihnen das Gesundheitstagebuch einige Kriterien an die Hand, entlang derer Sie nach eigener Einschätzung überprüfen können, ob sie sich gesund und ausgewogen ernähren. Wenn Sie darauf achten, dann haben Sie schon eine wichtige Säule, die Ihrer Gesundheit ein Fundament bietet, errichtet.

Eine Säule allein kann ein Dach jedoch nicht tragen, Erst mithilfe der anderen Säule entsteht eine stabile Basis dafür, dass Sie das volle Gesundheitspotenzial Ihres Körpers ausschöpfen können. Über die weiteren wichtigen Eckpfeiler erfahren Sie mehr in unserem Gesundheitstagebuch. Sie sind darauf neugierig geworden? Sprechen Sie uns gerne an!

Übersicht: gesunde und ungesunde Kohlenhydrate

Produktgruppeempfehlenswertbesser vermeiden
GetreideprodukteVollkornmüsli (ohne Zucker), Haferflocken, Vollkornbrot Müsli mit Zuckerzusatz, Cornflakes, Weißbrot, Brezeln
Kartoffeln, Reis, Teigwaren Bissfeste Nudeln (am besten Vollkorn), Glasnudeln, WildreisBratkartoffeln, Pommes Frites, Kartoffelchips
SüßesBitterschokolade, Fruchtaufstrich ohne ZuckerSchokoriegel, Butterkekse, Konfitüre, Zucker, Limonaden

Übersicht: gesunde und ungesunde Fette

Produktgruppeempfehlenswertbesser vermeiden
Fleisch, FischMageres Geflügel, Hackfleisch vom Rind, Lammfilet, Lachs, SeelachsHackfleisch vom Schwein, Kotelett, Schnitzel (vor allem paniert),
MilchprodukteFettarme Milchprodukte wie Joghurt, Quark und Milch; Ziegenkäse, HüttenkäseCamembert (Vollfettstufe), Creme fraiche
SonstigesAvocado, Nüsse wie Mandeln oder WalnüsseFertiggerichte, Fertigsaucen, gesalzene und geröstete Nüsse

Übersicht: gute Eiweißquellen

ProduktgruppeProduktauswahl
MilchprodukteQuark, Ricotta, Hüttenkäse, Feta
FischJakobsmuschel, Kabeljau, Seelachs
SonstigesQuinoa, Linsen, Eier, Haselnüsse, Tofu

Omega-3 – das Wunderfett für Ihre Gesundheit

Fett bedeutet nicht immer gleich ungesund und Finger weg! Ganz im Gegenteil – gesunde Fette sind essentiell für das reibungslose Funktionieren unseres Körpers. Unterschieden wird zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren, wobei letztere die gesunden Fette sind. Zu ihnen zählt auch Omega-3 – ein wahres Wundermittel. Unser Körper kann diese lebenswichtige Fettsäure jedoch nicht selber bilden, daher muss sie über die Nahrung aufgenommen werden. In fettreichen Kaltwasserfischen wie z.B. Makrele, Lachs oder Thunfisch findet sich die größte Menge an Omega-3-Fettsäuren. Natürlich gibt es auch pflanzliche Alternativen, z.B. Öle und Leinsamen, oder Nahrungsergänzungsmittel in Tablettenform.

Wofür ist Omega-3 denn eigentlich gut?

Als Forscher nach den Ursachen für das seltene Auftreten von Herzinfarkten der Innuit in Grönland suchten, stellten sie bei der Blutanalyse fest, dass es eine geringe Gerinnungsfähigkeit aufwies – Blutgerinnsel sind die Ursache für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Die Nahrung der Ureinwohner besteht zum Großteil aus fettigen Kaltwasserfischen, Robben und Walen, daher wurde schnell ein Zusammenhang zwischen Ernährung und Herzgesundheit hergestellt. Nachforschungen ergaben, dass die Innuit ihre Gesundheit tatsächlich den sogenannten Omega-3-Fettsäuren verdanken. Heute wissen Forscher dank mehr als 17.000 Studien, dass diese Fette sich nicht nur auf die Gerinnungsfähigkeit des Blutes auswirken, sondern auch Blutdruck, Blutfette und den Herzschlag positiv beeinflussen. Omega-3-Fettsäuren können aber noch viel mehr: Sie sorgen auch für den Schutz vor Infektionskrankheiten sowie den Erhalt der Feuchtigkeit und Spannkraft von Haut und Haar.

Meer als Diätalternative

Die sogenannte Mittelmeerdiät ist ein Klassiker, der zurzeit wieder beliebter wird. Mit Diät hat das Ganze aber eigentlich weniger zu tun als mit gesunder und bewusster Ernährung, die gleichzeitig dafür sorgt, dass unser Alterungsprozess verlangsamt wird und die Gesundheit erhalten bleibt. Auf den Tisch kommt vorwiegend leckerer Fisch mit saisonalem Obst oder Gemüse – das schmeckt nicht nur, sondern hält auch noch gesund und jung.

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Gesund und lecker – Erdbeere, Melone und Co.

Obst schmeckt und ist gesund. Ob als Snack zwischendurch, als alternative bei Süß-Heißhunger oder als Smoothie für unterwegs. Dass die bunten Vitaminlieferanten ganz oben auf jeden Ernährungsplan gehören, ist längst kein Geheimnis mehr, trotzdem schafft es über die Hälfte der Deutschen nicht, die empfohlene Tagesmenge an Obst zu sich zu nehmen.

Zwei Portionen am Tag

In Deutschland wird trotz immer bewussterer und gesünderer Lebensweise noch immer nicht genug Obst konsumiert. Dabei liegt die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlene Tagesration gerade mal bei zwei Portionen. Täglich sollten also knapp 300 Gramm auf dem Speiseplan stehen. Dabei ist es so einfach, die gesunden Vitaminbomben in sein Leben zu integrieren: Ob morgens schnell ein paar Erdbeeren ins Müsli gestreut, einen Apfel als Gehirnnahrung zwischendurch oder auch einen selbstgemachten Smoothie mit Früchten der Saison für unterwegs – damit lassen sich selbst die größten Obst-Muffel begeistern. Die Rezepte sind dabei so vielfältig wie das Obstsortiment und sorgen für eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung.

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